Erfahrungsberichte

Zwei Menschen, zwei Wege zurück zu sich selbst

So haben andere ihren Weg erlebt – in ihren eigenen Worten.

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Ich hab wirklich schon alles probiert. Low Carb, Weight Watchers, Shakes, dieses eine Intervallfasten-Jahr, bei dem ich stolz war wie eine Neunjährige – und dann stand ich doch wieder am selben Punkt, meistens mit ein, zwei Kilo extra obendrauf. Nach der dritten oder vierten Diät fängt man an, sich selbst nicht mehr zu glauben. Ich hab immer gut angefangen. Nach zwei, drei Wochen war die Luft raus, und mit ihr mein Selbstvertrauen.

Dazwischen war ja noch das echte Leben. Meine Mutter, die seit dem Sturz letztes Jahr Unterstützung braucht. Meine Tochter, die mit den Enkeln eigentlich schon aus dem Gröbsten raus sein sollte, aber trotzdem ständig Rat braucht. Für einen komplizierten Ernährungsplan mit Wiegen und Tracken war schlicht keine Kraft mehr da. Im Job hab ich immer geliefert, das hat nie jemand infrage gestellt. Beim eigenen Körper hatte ich das Gefühl, ständig zu versagen – nur hab ich das nie laut gesagt, sondern mit einem Lachen überspielt.

Irgendwann hab ich morgens vorm Spiegel gestanden und mich selbst kaum wiedererkannt. Nicht dramatisch, eher so ein leiser Schreck. Das war der Moment, in dem ich gedacht hab: Vielleicht ist das jetzt einfach so. Vielleicht ist der Zug für mich abgefahren, und ich sollte mich damit abfinden, dass ich mit Mitte fünfzig eben nicht mehr die Energie von früher habe.

Ich hab mich für den Online-Kurs angemeldet, ehrlich gesagt ohne große Erwartung. Was mich überzeugt hat, war, dass Martin nicht "iss weniger, beweg dich mehr" gesagt hat, sondern erklärt hat, warum mein Stoffwechsel mit 57 anders tickt als mit 30 – und was ich stattdessen konkret ändern kann. Keine stundenlange Küchenarbeit, keine App, die ich pflegen muss. Kleine, feste Routinen, die ich tatsächlich auch in einer vollen Woche geschafft hab. Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich nicht das Gefühl, gegen meinen eigenen Körper zu kämpfen, sondern mit ihm.

Das Schönste war ein Nachmittag mit meiner Enkelin im Garten, wo ich einfach mitgerannt bin, ohne aus der Puste zu kommen. Meine Tochter hat mich angeschaut und gesagt: "Mama, du wirkst wie früher." Genau das wollte ich zurück. Nicht schlank sein um jeden Preis – einfach wieder ich selbst. Und zum ersten Mal seit langem wieder stolz auf das, was mein Körper kann, statt nur darauf zu schauen, was er nicht mehr kann.

Sabine K., 57, begleitet von Martin über den Online-Kurs

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Ich bin niemand, der über Gefühle redet. Aber als mein Arzt mir beim Check-up sagte, mein Blutdruck sei "grenzwertig", und ich auf der Treppe zu seinem Büro schon außer Atem war, hab ich zum ersten Mal ernsthaft an meinen Vater gedacht. An seine letzten Jahre, an das Pflegebett, an die Fremdbestimmung, die er hassen würde. Ich hatte Angst, genau da zu enden, wo er geendet ist – und dass ich die Kontrolle über mein eigenes Leben irgendwann genauso verliere wie er.

Dabei hätte ich das nie zugegeben. Nach außen hab ich das immer mit einem Spruch abgetan – "ist halt das Alter", "läuft schon". Innerlich hat mich das beschäftigt, nachts mehr als am Tag. Schlecht geschlafen hab ich sowieso schon länger, die Knie meldeten sich beim Treppensteigen, und ich hab das alles einfach hingenommen, als wäre es normal.

Diäten waren für mich immer was für andere. Ich hatte weder Zeit noch Nerven für einen Ernährungsplan mit Kalorientabelle. Deshalb hab ich mich fürs 1:1-Coaching entschieden – ich wollte jemanden, der mir das nicht als Verzicht verkauft, sondern mir erklärt, warum etwas wirkt, statt es mir nur vorzuschreiben. Die Körpermessungen waren mir wichtig, nicht wegen der Zahlen an sich, sondern weil ich schwarz auf weiß gesehen hab, dass sich wirklich was tut – das hat mir die Kontrolle zurückgegeben, die ich beim Arzt verloren hatte.

Es ging nie nur um Ernährung. Wir haben auch über meine Abende geredet, über feste Zeiten für Bewegung, über den Punkt, an dem ich früher immer aufgegeben hab. Das war mir am Anfang fast unangenehmer als das Essen umzustellen – aber genau das hat am Ende den Unterschied gemacht.

Heute, ein paar Monate später, bin ich mit meinem Sohn eine Woche wandern gewesen – Berge, die ich mir vorher nicht zugetraut hätte. Kein Wunder, keine Diät. Einfach die Gewissheit, dass es noch nicht zu spät war für mich, und dass mein Sohn seinen Vater noch eine ganze Weile aktiv erleben wird, nicht nur auf dem Sofa.

Peter M., 61, begleitet von Martin im 1:1-Coaching, Raum Hamburg

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